Pillar Posts

Pillar posts are (as far as I know) posts that represent the character of a blog, contain original content, are usually longer and less related to current events. For new readers (Welcome!) probably a good place to start. Below are the pillar posts of Kantoos Economics. The short description of each is in German only.

Als pillar posts bezeichnet man (habe ich zumindest gelesen) die Einträge, die den Charakter des Blogs wiedergeben, einiges an neuem Inhalt enthalten, tendentiell etwas länger und eher zeitlos sind. Für neue Leser (Willkommen!) sicher ein guter Einstieg. Daher hier die bisherigen pillar posts von Kantoos Economics.


Assetblasen, Boom-Bust-Zyklen, und Patrick Bernaus Geldschwemme (wonkish)

Vor der Krise wurde viel Geld geschaffen. Wo ist dieses Geld jetzt, und wirkt es inflationär? Henry Kaspar widmet sich diesen Fragen und kommt zu dem Schluss: das vor der Krise geschaffene Geld drückt nun als Überschuldung der Haushalte auf die Nachfrage und wirkt daher deflationär.

Snow fences for Europe

Wie kann man erreichen, dass die Märkte Staaten disziplinieren? In Europa hat es nicht geklappt, und vielleicht kann die Struktur der Verschuldung helfen, argumentiert dieser englische Eintrag. Auch die Antwort von Harald Uhlig ist lesenswert.

It’s Not Just the ECB / Es ist nicht nur die EZB

Henry Kaspar zeigt, anhand der Renditen von Spanien und Italien, dass die EZB zumindest nicht der einzig Schuldige sein kann an der Verschärfung der Krise. Ein weiterer Eintrag über Irlands Erfolg untermauert diese These.

Europe’s Crisis and the Rigidity of Currency Unions / Europas Krise und die Rigidität von Währungsunionen

Währungsunionen sind brutal, schreibt Henry Kaspar, da die ökonomische Anpassung schwieriger ist als wenn man seine eigene Währung und Geldpolitik hat. Zudem, und das ist die traurige historische Realität, gibt es wenige Beispiele stabiler Währungsunionen.

Solvent? Who said solvent?

Das häufig zu hörende Argument in dieser Krise ist, dass es eine einfache Lösung gibt und Deutschland sie aus Inkompetenz oder Egoismus nicht in die Tat umsetzt. Das ist falsch, argumentiert dieser Eintrag. Italien und Spanien, beispielsweise, sind nicht per se solvent, sondern müssen sich ihre Solvenz erarbeiten.

Nobelpreis – eine scheinbar schwierige Wahl für die deutsche Presse

Die deutsche Presse steht immer wieder mit der modernen VWL auf Kriegsfuß. Dieser Eintrag diskutiert ein Beispiel, den Nobelpreis für zwei empirische Makroökonomen (Sims und Sargent), und zeigt die Missverständnisse auf.

Sichere Anleihen für Europa!

Ein entscheidendes Problem der Krise ist, dass es in Europa plötzlich nur noch wenige sichere Anleihen gibt, die Banken für ihre Arbeit benötigen und nutzen können. Gleichzeitig sind Banken und Staaten auf unheilvolle Weise miteinander verbunden. Dieser Eintrag diskutiert einen wichtigen Vorschlag, European Safe Bonds (ESBies), um dieses Problem zu lösen.

Taxation of married couples

Neben dem in Deutschland üblichen Ehegattenplitting gibt es noch andere Möglichkeiten, Eheleute zu besteuern. Warum diese anderen Möglichkeiten vermutlich ökonomisch dem Splitting überlegen sind, erklärt dieser Eintrag (auf Englisch).

Ein Blugguide für VWL-Studenten

Die VWL in Blogs zu verfolgen ist für Studenten sicher interessant und lehrreich. Nur wo soll man anfangen? Dieser Eintrag gibt einen (subjektiven) Überblick, auf den noch ein kurzes Update folgte.

How to differentiate monetary policy in a currency union

Wie können wir die Makroökonomie der Eurozone verbessern? Fiskalunion ist eine Antwort, aber Geldpolitik kann mehr beitragen, als manche glauben. Neben einem angemesseneren Ziel und besserer Ausführung tranditioneller Geldpolitik, kann die Geldpolitik sogar unterschiedliche Zinssätze in den Ländern der Eurozone durchsetzen, argumentiert dieser englische Eintrag (siehe auch diesen Eintrag zum selben Thema).

Mein Unbehagen mit Quasi-Monetarismus / My Discomfort with Quasi-Monetarism

Die Schule des Quasi-Monetarismus macht in der ökonomischen Blogosphäre eine steile Karriere. Zu Unrecht, meint Henry Kaspar. Denn obwohl sie ein einleuchtendes Erklärungsmuster hat, fehlt ihr die Einsicht für die tieferen Ursachen der Krise.

The continued embarrassment that is European monetary policy … economists?

Die EZB wird sich wohl zum zweiten Mal innerhalb von 3 Jahren mit einer Zinserhöhung zur falschen Zeit blamieren. Allerdings hat sie ein Mandat, und vielleicht sollte man eher dieses kritisieren, als die EZB selbst. Und es gibt drei wichtige Kritikpunkte, wie dieser Eintrag auf Englisch zusammenfasst.

Ryan Avent und das Gespenst der 1930er Jahre / Ryan Avent and the Ghost of the 1930s

Nach dem Economist-Blogger Ryan Avent versucht auch Henry Kaspar einmal, die Parallelen zwischen der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre und der gegenwärtigen Eurokrise zu ziehen – und kommt zu interessanten Schlüssen.

Greece should have had short hair the whole time

Ein englischer Eintrag zu der Frage, wie wir Zentralbankpolitik nutzen können um regional differenzierte Politik zu erreichen. Die These: mit Wertberichtigungen auf Staatsanleihen in überhitzenden Ländern kann die ECB einen Teil beitragen.

„Umschuldung light“ wäre genau das Richtige gewesen!

Die Lösung der Eurokrise ist das brennende Thema dieser Tage, und Umschuldung light ist einer der Vorschläge. Auch wenn sein Charme heute geringer ist, im Frühjahr 2010 wäre dies genau das richtige gewesen, argumentiert dieser Eintrag, denn er entspricht in Teilen dem Baker-Plan für die überschuldeten Länder der 80er Jahre, dem mit dem Brady-Plan die endgültige Lösung der Krise folgen konnte.

Hundert Jahre alte Lehren für Europas Geldpolitik

Von Henry Kaspar. Der Goldstandard vor 100 Jahren, eine de facto Währungsunion mit exogen vorgegebener Inflation, liefert bestes Anschauungsmaterial für den Erfolg und das Scheitern des Euro.

Warum Schulden zählen / Why Debt Matters

Ist die gesamtwirtschaftliche Nachfrage allein schon ausreichend, oder kommt es auch auf ihre Struktur an? Die Explosion der Haushaltsverschuldung in den USA seit 1998 deutet darauf hin, dass zweiteres wichtig ist, schreibt Henry Kaspar. Kantoos antwortet hier.

Is Germany competitive? Is Norway?

Deutschlands Außenhandelsüberschuss wird zu Hause aber auch im Ausland oft mit Deutschlands hoher “Wettbewerbsfähigkeit” erklärt. Dieser Eintrag auf Englisch geht dieser Frage nach und findet in den Daten eher Anhaltspunkte für das Gegenteil.

Milton Friedman und die Krise

Für die genewärtige Krise gilt neben anderen Milton Friedman oft als Sündenbock. Aber eignet er sich wirklich dafür? Man muss unterscheiden zwischen dem Ideologen Friedman, und dem bedeutenden Makroökonomen Friedman, meint Henry Kaspar.

Germany’s nominal GDP

Eine Serie von vier Einträgen auf Englisch. Der erste diskutiert das nominale BIP und seine Trends in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Das NBIP zeigt deutlich, dass nach dem Ende des Einheitsbooms Deutschland durch eine lange Phase der Moderation von Löhnen und Preisen gegangen ist. Der zweite Eintrag (der wichtigere) baut darauf auf und zeigt, dass dieser Trend bis 2010 angehalten hat, und Deutschland daher in 2010 wieder auf seinen Trendpfad des nominalen BIP zurückkehrte – der wichtigste Grund, warum Deutschland die Krise so gut überstanden hat. Der dritte liefert noch das reale BIP nach, und der vierte stellt sich in diesem Zusammenhang einer für Europa wichtigen Frage: hassen die Deutschen Inflation mehr als bailouts?

Was ist “gesamtwirtschaftliche Nachfrage”?

Dieses zentrale Element vieler makroökonomischer Probleme ist häufig umstritten, gerade in Deutschland. Dies ist der Versuch einer Klarstellung, um was es sich dabei handelt, und welche Optionen die Politik in der gegenwärtigen Krise hätte.

Saldenmechanik, Eugen Böhm-Bawerk, und Deutschlands sagenhaft hohe Exporte–Teil II

Von Henry Kaspar. Nach dem ersten Beitrag zu diesem Thema (Deutschlands sagenhaft hohen Exporte) liefert dieser nun Daten nach um zwei gängige Vorurteile zu entkräften, nämlich dass erstens der schwache Binnenkonsum, und zweitens zu geringe staatliche Investitionen für Deutschlands Probleme verantwortlich gewesen seien.

Kühe, Milch und Ziegen

Was sind die Gründe für eine Große Rezession, wie wir sie in den USA erlebt haben? Kann quantitative Lockerung (quantitative easing) helfen? Nach Henry Kaspars skeptischem Eintrag nun Kantoos’ Antwort: Geldpolitik ist die richtige Antwort, aber QE II ist nicht genug, es braucht eine qualitativ andere Geldpolitik.

Was würde Fisher auf die PIGS setzen? Eine Antwort auf Mark Schiertz

Sind die PIGS ohne Umschuldung noch zu retten? Vielleicht, sagt Mark Schiertz von der ZEIT. Allerdings missachtet er dabei fundamentale ökonomische Logik, die Irving Fisher mit seiner debt-deflation beschrieb. Das Fazit dieses Eintrags: ohne eigene Geldpolitik ist aus einer solchen Situation ohne Umschuldung kein Entkommen.

Quantitative Easing, der U.S. Konsument, und der Rest der Welt

Von Henry Kaspar. Welchen Effekt hat quantitative Lockerung (quantitative easing) wirklich? Die Meinungen darüber gehen auseinander. Dieser Eintrag diskutiert die QE-skeptischen Meinungen und kommt ebenfalls zu QE-skeptischen Schlüssen.

Die letzte Ausfahrt vor der Klippe

Welche Option hat Europa noch, um halbwegs wieder in die Spur zu finden? Dieser Eintrag beleuchtet, dass Abfallen des nominalen BIP in Europa und die positive Rolle, die eine expansivere Geldpolitik spielen könnte.

Woodford und zukunftsbezogene Geldpolitik

Ein Eintrag über Woodfords Makroansatz: wichtig ist nicht das Setzen eines Zinssatzes oder der Geldmenge. Wichtig ist allein die Erwartung zukünfitger Geldpolitik. Und das hat wichtige Implikationen.

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